ButterflyHintergrundbild ist an der Bärgündele Alpe in Richtung Laufbacher Eck aufgenommen Butterfly
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Edelweiss

 

Spielmannsau - Traufberg Alpe

Die Traufbergalpe liegt in einem Hochtal vom Trettachtal in der Nähe von Spielmannsau. Gelesen hatten wir den Wegweiser schon oft, also Zeit mal die Alpe zu besuchen. Ausgangsort ist der Parkplatz Renksteg und machen uns von dort auf den Weg. Das Wetter ist gut und die Sonne scheint. Bis Spielmannsau sind wir ca. 90 min. unterwegs. Ganz bis dort hin brauchen wir aber, schon davor geht es auf linker Seite klick zur Alpe. Der Weg sieht ganz gut aus klick und geht eine Weile links am Traufbach klick entlang. Solange bis wir auf dieses Schild stoßen klick . Es ist an eine Bretterbude geheftet und wundern uns etwas. So lange scheint es noch nicht dort zu hängen weil es die anderen Schilder überdeckt. Später erfahren wir auch warum...und auf eigene Gefahr sind ja alle Wanderweg in der alpinen Welt. Also weiter über die kleine Brücke, den Bach haben wir nun auf der rechten Seite klick . Der schmale feuchte Weg verläuft recht steil direkt am Abgrund der Schlucht entlang klick . Tosendes Wasser in typischer Geräuschkulisse passt zu diesem Aufstieg. Immer weiter geht es bergauf und die Schlucht wird immer tiefer. Von der Ferne entdecken wir dann ein braunes Gebilde, das so aussieht wie ein riesiger Ameisenhaufen klick . Der Weg wird hier auch schon wieder flacher und das braune Gebilde entpuppt sich als eine alte Lawine klick . Sie scheint schon sehr lange hier zu liegen so wie sie mit Blättern u. Dreck belegt ist. Also nicht vom letzten Winter. Plötzlich hören wir Stimmen und Motorsägen u. nach nächsten Biegung sehen wir auch Forstarbeiter klick . Ahaaaa, alles klar warum das Schild an der Bretterbude ist, die Lawine hat Weg oder Brücke zerstört. Wir bleiben kurz stehen und beobachten die Sache. Hier kann man sich gut vorstellen wie es ohne Lawine aussehen würde. Jetzt suchen wir uns einen Weg über den Schneehaufen u. müssen mit Erstaunen feststellen, sie ist sehr fest und gut begehbar. Dumme Fragen stellen wir aber den Forstleuten nicht, sie sind einfach zu beschäftigt. Wie diese Brücke dann fertig aussehen wird kann man hier an den Auflegern sehen klick . Wenn der Schnee mal weg ist klafft hier ein tiefer Abgrund u. ein Geländer wäre sehr nützlich... Der schmale Weg verläuft weiter am Abgrund u. vorbei an einem Wehr klick . Es dauert auch nicht mehr lange bis sich uns eine neue Szenerie eröffnet klick . Der Traufbach fließt nun in einem flachem Bett klick . Es sieht wildromantisch aus, die Sonne scheint, der Weg ist nach unserem Geschmack. So geht es aber leider nicht weiter denn wieder treffen wir auf einen Schneehaufen mitten auf dem Weg klick . Diesmal einer von der harten Sorte mit schön viel Schlamm und glitschig. Ausweichmöglichkeiten gibt es leider nicht also drüberweg oder zurück. Wer zur Traufberg Alpe will muss über den Haufen klick ,da wollen wir ja hin also drüber. Keine leichte Sache für uns so ausgelatscht wie er ist. OMG unser Schuhe versinken im weichen Schnee. Aber auch dieses Hindernis überwinden wir und dann wir es wieder richtig schön klick . Immer schön am Bach entlang den wir vor lauter Geröll gar nicht mehr sehen klick . Links neben der Brücke geht es dann zur Alpe. Gleich hinter Brücke steht ein Kettenbagger, der so aussieht als würde er schon lange Überstunden abbummeln. Anscheinend ist noch niemand auf die Idee gekommen den Bagger zu wecken und ihn zum Schneehaufen zu schicken. Er hätte einfach paar mal hin gekrabscht und der Weg wäre frei! Na gut !... Bis zur Alpe kann es nicht mehr weit sein, wir hören Kuhglocken klick und treffen auf dieses Schild klick . 10 min. soll es noch bis zur Alpe Traufberg dauern, aber zu sehen ist noch nichts davon. Ich steige auf den nutzlosen Bagger um sie zu entdecken klick . Aus dem Weg wird nun eine asphaltierte Straße auf der es doch noch mal richtig bergauf geht klick . Manche Gemeinde hätte sich so eine schöne glatte Straße gewünscht, hier liegt sie da. Bei strömenden Sonnenschein winden wir uns der Alpe entgegen u. entdecken seltsame runde Gebäude klick . Am Ende der Straße sind wir endlich da klick . 2 junge Damen begrüssen uns mit "Grüß Gott" und wollen uns hinsetzen. Eine reicht uns 2 Kissen für die rustikale Bank und die andere ist mit Kuchen backen beschäftigt. Durchgeschwitzt nehmen wir unseren Rucksack ab, Stöcke ans Geländer u. bestellen gleich ein Radler. Eine herrliche Aussicht haben wir hier auf den Wasserfall klick und ins Traufbachtal klick . Der Himmel zieht sich etwas zu und verlassen ausgeruht die Alpe nach ca. 20 min. wieder. Zu den Wasserfällen wollen wir nicht auch nicht nach Rom klick . Noch mal ein Blick auf die Alpe klick und wieder auf der Straße klick hinab in Richtung Bagger. Nach kurzer Zeit sind wir an der Brücke wo der Traufbach plätschert klick . Hier ist wieder eine Weggabelung klick , einmal wieder zum Schneehaufen oder über die glatte Straße nach Spielmannsau. Wir halten uns links um eine andere Erfahrung zu machen. So schön wie wir es uns dachten war dann doch nicht. Es geht mächtig bergauf klick und immer höher windet sich diese glatte Straße am Traufberg entlang. Schnaufend und mit etwas Reue wandern wir weiter. Unterwegs versuche ich einen Blick auf Spielmannsau zu erhaschen, keine Chance aber hier unten muß sie doch sein klick . Endlich erreichen wir auch den höchsten Punkt der Forststraße. Hier ist auch eine rustikale Bank klick auf der wir uns nieder lassen. Hier oben pfeift auch der Wind unangenehm, streifen eine jacke über, essen eine Kleinigkeit und dann ab ins Tal. Genauso wie es bergauf ging geht es jetzt wieder auf der anderen Seite bergab klick . Es dauert nicht lange und wir sind im Talboden an einem Wegweiser klick . Wer noch genug Reserven hat kann ja noch zur Kemptner Hütte aufsteigen. Heute sind wir schon genug gestiegen und streben abwärts. Eine kurze Pause an der Weggabel klick gönnen wir uns aber. Von rechts sind wir gekommen und nach links gehts weiter. Von weitem sieht man schon die Alpe Oberau u. das der Himmel nicht mehr blau ist. Unterwegs habe ich noch einen Fototermin mit 2 Girls klick die mich im sattem Grün mustern. Na ihr süßen gefalle ich euch? Kein Muh, kein Kopfschütteln, naja auch Kühe haben Geschmack wundern. Anbaggern hilft nicht also weiter. Kurz darauf sind wir schon an der Alpe Oberau klick die gut besucht ist. Wir starten aber gleich durch zum nächtsten Anlaufpunkt. Nach 5 min. sind wir schon fast in Spielmannsau klick umrahmt von herrlicher Landschaft. Hier ist das Grün irgendwie grüner. Auch hier gehen wir nur vorbei und sehen den Traufbach wieder klick . Von hier gehts wieder nach Oberstdorf-Renksteg, aber nicht auf der Straße (Hinweg) sondern auf dem Waldweg klick . Auf dem wandern wir ca. anderthalb Stunden klick bis wir wieder am Parkplatz Renksteg sind klick .

2013 haben wir diese Tour wieder gemacht. Das Schild klick war auch noch da aber die Lawine nicht mehr. Dafür war der Steg fertig klick . Hier sah vor einem Jahr so aus klick. Auch der Schneehaufen klick klick weiter oben war auch nicht mehr da klick . Ob hier ein Bagger doch am Werk war oder die Natur...wer weiß! Den Weg bis zur Alpe kenne wir ja schon, aber diesmal ist sie gut besucht klick . Eine englische Wandergruppe hat hier für sehr guten Umsatz gesorgt. Ich steige noch etwas auf um dieses Blid klick zu machen. Unser Rückweg führt diesmal nicht wieder über die steile Straße klick , sondern auch wieder am Bach entlang klick . Es ist eindeutig der schönere Weg klick und wieder über den neuen Steg klick . Bis ins Tal ist geht aber auch hier steil abwärts klick , über die Brücke mit den Schildern klick und rechts am Traufbach klick bis kurz vor Spielmannsau.

Im Juli 2015 haben wir die Traufberg Alpe erneut bei 30 Grad besucht und der neue Steg / Brücke hat die Lawine/ Erdrutsch wieder zerstört! Ein schmaler Weg klick führt nun entlang. Zum Vergleich 2012 klick und 2013 klick

Fazit

Eine doch recht gemühtliche Wanderung mit einigen Tücken.
Rückweg am Bach ist empfehlenswerter.
Verlangt festes Schuhwerk, Ausdauer u. trockenes Wetter.
Höhenunterschied ca. 400 m, Dauer ca. 5 Stunden.

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Blume

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Letztes Update: 13.12.2017 18:06
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